Bolivien Tiefland Foto-Expedition 2024
Unsere kleine Gruppe von Fotobegeisterten startete diese wieder von Martin Skjedal organisierte Expeditionsreise in Santa Cruz, wo nach der Ankunft ein gemeinsamer Rundgang durch die Stadt stattfand. Anschließend begann das Abenteuer in Richtung der bolivianischen Urwaldregion Chapare. Über Buena Vista und Chimoré ging es weiter per Boot über den Río Chapare in die abgelegene Yuracaré-Gemeinde Trinidadcito mitten im tropischen Regenwald. Dort wurde in einfachen, geschützten Zelten übernachtet, und die kommenden Tage standen ganz im Zeichen intensiver Natur- und Tierbeobachtungen.
Bootsfahrten auf Flüssen und Lagunen sowie Wanderungen durch unberührte Vegetation ermöglichten vielfältige Fotomotive. Kaimane, verschiedene Affenarten, Tapire, Otter und mit etwas Glück sogar Jaguare gehörten ebenso zu den möglichen Begegnungen wie zahlreiche bunte Vogelarten und Aras. Neben der Tierwelt bot auch die tropische Pflanzenwelt mit gewaltigen Urwaldriesen beeindruckende Motive. Die Begegnung mit den Yuracaré ermöglichte Einblicke in ein Leben zwischen Tradition und Moderne, einschließlich der Bananen-, Kakao- und Kaffeeproduktion.
Nach der Rückfahrt und einem Weiterflug im Kleinflugzeug führte die Route nach San Joaquin in die tropische Savannenlandschaft des Amazonasbeckens. Von dort ging es weiter zur Estancia Vainilla nahe der Laguna Oceano. In den weitläufigen Pampas der Llanos de Moxo standen ausgedehnte Exkursionen per Boot, zu Fuß und im Geländewagen auf dem Programm. Die Region zählte zu den größten Feuchtgebieten der Erde und beherbergte eine enorme Artenvielfalt. Capybaras, Flussdelphine, Ameisenbären, Gürteltiere, Anakondas, Kaimane und zahlreiche Vogelarten prägten die Szenerie. Das Leben auf einer Rinderfarm, begleitet von Gauchos und Zebu-Rindern, eröffnete zusätzliche fotografische Perspektiven.
Ein Ausflug mit dem Boot führte bis zur brasilianischen Grenze, wo auf der brasilianischen Seite eine historische Festungsanlage am Río Guaporé besichtigt wurde. Weitere Tage in den Pampas boten intensive Tierbeobachtungen und authentische Einblicke in das Leben im Tiefland, einschließlich traditioneller Grillabende mit regionalen Spezialitäten.
Die Weiterreise nach Riberalta führte durch abwechslungsreiche Landschaften und kleine Ortschaften zurück in eine städtischere Umgebung, die dennoch stark vom Amazonas geprägt war. Riberalta galt als Zentrum der Paranussproduktion, und Ausflüge in den Regenwald vermittelten Einblicke in Ernteprozesse sowie in die Geschichte des Kautschukanbaus. Fahrten auf dem Río Madre de Dios mit traditionellen Booten eröffneten weitere Natur- und Tierbeobachtungen, während Spaziergänge durch Stadt und Hafen das Alltagsleben dokumentierten.
Schließlich erfolgte eine mehrstündige Rückfahrt im Bus nach Santa Cruz, da der Inlandsflug wegen der zahlreichen Waldbrände leider abgesagt worden war. Zum Ausgleich reisten wir anschließend noch in das Bergland mit seinen Karstformationen, um auf einer Ranch den Bergwald und zahlreiche andere Wildtiere zu erleben. Danach ging es wieder nach Hause über München zurück nach Freyung.
Als Kamera hatte ich die Sony A1 dabei. Diese geniale Kamera hat den fantastischen Sony 50 Mpix stacked Sensor und einen schnellen AI-Autofokus. Dazu als Optiken das leichte Sony FE20-70mm f4 G, das Sony FE70-200mm f2.8 GM sowie das Sony FE600mm f4 GM - eine optische Perle, die auch mit den 1,4x und 2x Konvertern noch sehr scharfe Bilder erzeugt - kein Zoom kann das. Für den schnellen Zugriff war diese Ausrüstung zusammen mit der Minidrohne in einem Fotorucksack ThinkTank GlassLo sowie in zwei Seitentaschen Hubba-Hubba verstaut. Mit dieser DJI Mini 3 Pro Drohne bin ich an verschiedenen Stellen geflogen und konnte einige sehr schöne Aufnahmen machen. Entwickelt wurden die Aufnahmen in Lightroom V15.1.1 mit vereinzelter Unterstützung der generativen AI "Firefly" in Adobe Photoshop und Gigapixel Studio von Topaz.
Es folgen die 408 Aufnahmen, die ich ausgewählt habe. Mit einem Click auf das Bild öffnet sich eine 1500 Pixel breite Aufnahme mit den technischen Daten. Mit den Pfeilen unten kann man auf die nächste Seite blättern. Die letzten beiden Bilder zeigen die bereise Route auf der Karte.
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