Sri Lanka 2017
Märchenhochzeit in Dehli - Nationalparks - Wildlife - Heiligtümer
Zunächst waren wir nach New Dehli geflogen, weil hier ein Freund (Shreekant, siehe die gemeinsame Islandreise Winter 2016) eine indische Traumhochzeit für seinen Sohn abhielt. Wir waren auch eingeladen, das bedeutet für uns war auch ein tolles Zimmer in dem luxuriösen Hotel reserviert. Sehr groß, sehr bunt, sehr teuer, und von mehreren Foto- und Filmteams begleitet, damit es nie wieder vergessen wird. Wie in der indischen Oberschicht üblich. Alles war perfekt organisiert, liebevoll ausgesucht und inszeniert. Die Mutter ist eine begnadete Künstlerin und hatte auf jedes Detail geachtet. Wenn die Beiden jetzt verheiratet sind, darf danach nichts mehr schiefgehen... Der Bräutigem lebt eigentlich in USA und studiert dort, möchte gern danach selbst eine Firma gründen. Die Braut ist aus bester Familie, sehr hübsch, sehr jung. Ich hatte ja schon einige indische Hochzeiten miterlebt, aber das stellte locker alles in den Schatten.
Danach sind wir nach Colombo, die Hauptstadt von Sri Lanka, weitergeflogen. Wir hatten ein Auto und einen lustigen jungen Guide, um nicht die zwei Wochen im Hotel am Strand sitzen zu müssen, das ist nichts für uns. Die Route umfasste fast die ganze Insel, nur nicht die tsunamibeschädigte Ostküste, an der im Januar eh Regenzeit herrscht. Wer die Strecke genauer analysieren will findet hier das KML file für Google Earth. Die Strecke umfasst folgende Orte (in der gleichen Reihenfolge auch in den Fotos unten): Negombo - Fischmarkt - Lagune - Anuradhapura Ruinenfeld - Wilpattuwa Nationalark - Anuradhapura - Jaffna mit Fort - Mannar Island - Manner Lagoon Bootsfahrt - Anuradhapura - Sigiriya - Habarana Village - Minneriya Nationalpark - Sigiriya - Kaudulla Nationalpark - Ayurvedha spa - Sigiriya lion rock - Polonnaruwa historical site - Kandy - Dambulla cave temple - Matale Herbal garden - Matale Hindu temple - Kandy - temple of the tooth - Peradeniya botanical gardens - Kandy dance - Abstecher zu den Veddas (Eingeborene) - Ramboda waterfalls - tea garden and tea factory - Nuwara eliya local market - Nuwara eliya to Ella Eisenbahnfahrt - Lipton seats - Thissa - Ravana waterfalls - Udawalawa Nationalpark - Thissa - Katharagama holy place - Bundala Nationalpark - Yala Nationalpark (zweieinhalb Tage) - Mirissa - Stangenfischer an der Küste - Galle Dutch fort - Turtles farm - Negombo. Danach sind wir notfallmäßig zwei Tage früher nach Hause geflogen, weil ich eine komplette spontane Erblindung meines linken Auges hatte. Das hat nur zwei Minuten gedauert, ein grauer Schatten schob sich von der Nasenspitze über fast das ganze Sehfeld. Mir war schon klar, daß es kein Schlaganfall sein konnte. Ich hatte weder Kopfschmerzen noch Schwindel, und auch keinerlei Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht. Es konnte nur eine Netzhautablösung sein, und das erfordert eine schnelle Notfalloperation. Die nächsten Sitzplätze nach Europa waren mit viel Glück schon nachts um 03:30 nach Amsterdam verfügbar, und drei Stunden später flogen wir nach München weiter. Nur eine halbe Stunde nach der Landung war ich in München in der Uni-Augenklinik und wurde dann zeitnah operiert. Das hat mir das Auge gerettet! Unbehandelt stirbt die Netzhaut, die ja durch Nährstoffdiffusion versorgt wird, nach kurzer Zeit ab, was zur irreversiblen Erblindung führt.
Als Kamera hatte ich wieder meine Sony A7R II dabei. Dazu als Optiken das geniale Zeiss Batis 18mm f/2.8, das Sony-Zeiss 24-70 f/2.8 sowie das Sony FE70-300mm f/4-5.6. Dazu hatte ich noch mein Canon EF600mm f/4 und einen 1,4x Konverter für die Tieraufnahmen an meiner alten Canon 5D3. In der c't Fotografie 6/2016, die Ende Oktober 2016 erschien und auch noch online als PDF zu kaufen ist, habe ich einen langen Artikel zum Thema Fototechnik publiziert - die gleiche Ausrüstung wurde hier auch benutzt. Die Fotos wurden, wie üblich, in Adobe Lightroom entwickelt - in der derzeit aktuellen Version 6.8, die selbst auf meinem 12-core-Rechner mit 96 Mbyte RAM und superschnellem SSD Array leider extrem langsam ist bei den großen Files aus der Sony. Hoffentlich nutzt Adobe endlich mal alle Prozessoren auch wirklich aus, dann hätte ich rund 30 mal mehr Rechenpower.
Es folgen hier noch die 432 Fotos dieser Reise auf 18 Unterseiten (Pfeilnavigation unten). Die Thumbnails können angeklickt werden, die Fotos dann einzeln weitergeblättert werden. Besonders schön finde ich die Elefantenfotos, ihr Familienleben und die abendliche Stimmung. Und die Aufnahmen der Teeplantagen im Nebelregen.
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