Sibirien 2011
V 1.0.2 vom 24.10.2011 updated 25.10.2011 ©2011

Zusammen mit Wolfgang aus Ingolstadt, der uns nach einer Internetverabredung Ende 2010 besucht hat, waren wir Ende Juli Nach Ulan Bator geflogen. Unsere beiden BMWs waren auf der transsibirischen Eisenbahn im Container dort angereist. Wolfgang hatte tolle superstabile Motorradboxen aus Stahlprofilen gebaut, dadurch ließen sich die Motorräder klein verpacken und auch übereinander stapeln, was Kosten sparte. Der Plan war, erst knapp eineinhalb Wochen die Region um den Baikalsee zu erkunden um dann noch dreieinhalb Wochen eine Mongolei-Rundreise anzuschließen, diese findet sich hier. Das Tagebuch zur ganzen Reise gibts hier zu lesen.
Wir überquerten also von Süden kommend die Grenze nach Sibirien, wobei der Papierkram etwa 2 Stunden dauerte. Am Vorabend unseres Visumbeginns hatte man uns aber wegen 4 Stunden "zu früh" nicht mehr über die Grenze gelassen (was eigentlich auch zu erwarten war). Von dort ging es dann zunächst nach Ulan Ude, dann weiter entlang des Ostufers der Baikalsees über Erdpisten nach Ust-Barguzin. Dann zurück nach Süden am Ufer und über Baykalsk nach Irkutsk, der größten Stadt der Region. Weiter setzten wir über es auf die Insel Olkhon, die sehr malerisch ist. Man findet hier Hütten oder kann zelten. Es war angenehm warm, oft über 20 Grad. Die landschaftlich imposante Nordpitze der Insel ist nur über Tiefsandpisten zu erreichen.
Zurück nach Irkutsk fuhren wir diesmal nahe dem See über Waldpisten, die teilweise sehr matschig waren. Etliche Brücken waren total zerstört. Bei einer tiefen Flussdurchquerung nahm Wolfgangs BMW soviel Wasser, daß ich sie mit Elektronikdefekt gut hundert Kilometer über die Matschpiste bis nach Irkutsk abschleppen musste. Die teure Spezial-Zündbox von Silent Hektik war kaputt gegangen. Leider ist sie nicht steckkompatibel zur original BMW Zündbox - so eine hätte ich nämlich als Ersatz dabei gehabt. So fanden wir in der Stadt einen begabten Mechaniker, der eine Lada-Nachrüst-Elektronikzündung verbaute, allerdings mit heftigen Eingriffen in die originale Technik - u.a. musste z.B. der Limadeckel mit Abstandshaltern nach vorn gesetzt werden, um Platz für den Hall-Aufnehmer zu schaffen. Das Motorrad lief dann wieder einigermaßen, und Wolfgang konnte auf eigener Achse weiterfahren. Aber nicht problemlos, wie sich im weiteren Reiseverlauf durch die Mongolei zeigte.
Hervorzuheben sind die fast skandinavisch anmutenden, wunderschönen und überwiegend unzerstörten, grenzenlosen Naturlandschaften Sibiriens und die unglaublich netten und hilfsbereiten Menschen. Vieles war ganz anders als wir dachten. Kein einziger Uniformträger behelligte uns unterwegs! Hier die gefahrene Strecke als Bild, als GPX-Route und als KMZ-Daten für Google Earth. Diese Trackdaten enthalten auch den Mongoleiabschnitt.
Es folgen 144 Fotos aus Sibirien, die ich hier ausgewählt habe aus insgesamt 997 Fotos von dieses Tourabschnitts, auf 6 Seiten. Durch Anklicken der Vorschau kommt man zu den ganzseitigen Fotos (1080 Pixel breit), hier kann man auch mit den Pfeilen weiterblättern. Alle Fotos enstanden mit meiner Canon 1Ds Mark III, den Brennweiten EF14mm 2.8 L II USM, EF24-105mm 4.0 L IS USM und dem EF100-400mm 4.5-5.6 L IS USM. Die Entwicklung der RAW-Dateien erfolgte in AdobeCameraRaw 6.3 mit den von mir entwickelten Makros für verschiedene Lichtsituationen und optimalen Kontrast auf dem Monitor.
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