Georgien und Armenien 2016
Mit dem Motorrad über Pisten vom Kaukasus bis zum Ararat
V 1.0.0 vom 24.05.2016 updated 24.05.2016 ©2016

Diese dreiwöchige Motorradtour war die Idee von Wolfgang ("Gobi"), der auch den Motorrad-Transport nach Tiflis, die Hauptstadt von Georgien organisiert hat. Wir sind dann Anfang August über Warschau hinterher geflogen. Hat alles wunderbar geklappt.
Georgien grenzt südlich an Russland und einige russische Konfliktgebiete und ist durch den deutlich über 5000m hohen, landschaftlich spektakulären Kaukasus davon getrennt. Es git zwei von Russen besetzte Teile von Georgien, Abchasien und Südossetien, die eine militärische Grenzlinie haben, die gesperrt ist. Diese Gebiete muss man leider umfahren. Wie Georgien ist auch Armenien ein sehr christlich geprägtes Land. Viele der Kirchen sind extrem alt.
Unsere Route führte zunächst nach Osten, dann im Norden entlang des Hochgebirges wieder nach Westen. Südossetien mussten wir in Sichtweite auf der Autobahn umfahren, danach ging es wieder nach Norden in den Kaukasus auf wunderschönen Pisten. Schliesslich weiter nach Westen und von hier an die Schwarzmeerküste bis knapp zur türkischen Grenze. Von hier nach Armenien auf einer Bergpiste, danach weiter nach Eriwan, der häslichen und staubig-heissen Haupstadt. Wendepunkt war das Kloster Tatev, von hier zurück nach Tiflis und weiter auf der georgischen Heerstrasse bis zur russischen Grenze und wieder zurück. Tiflis ist nicht spektakulär, lohnt aber einen Tag zur Besichtigung. Der Rückflug ermöglichte noch einen Tages-Stopover in Warschau, das ein recht nettes historisches Zentrum hat.
Fahrtechisch waren die Pisten nicht besonders anspruchsvoll, die Bachdurchquerungen nicht tief. Einige Serpentinen waren grobschottrig, aber nichts Anspruchsvolles - also sicher für jeden Reiseendurofahrer, der nicht zu schwer beladen und kein Anfänger ist, zu schaffen. Wie immer hatte ich mehrfach Pech mit Plattfüßen, eingefahrene Nägel etc.
Diesmal hatte ich einen selbstkonstruierten Fotokopter dabei, den man wunderbar zusammenfalten kann, um ihn am Motorrad problemlos zu transportieren. Er trägt für etwa eine Stunde Flugzeit eine Sony A5100, pro Akku. Zwei Akkus hatte ich dabei. Grösste erreichte Flughöhe waren ca. 3600m, im Hochgebirge (siehe Gletscherfotos von oben). Diese Kamera liefert 24 Mpix RAW Fotos in sehr guter Qualität. Kopter und Luftbilder sind hier auch einige mit dabei.
Ich habe 2980 Fotos mitgebracht und davon 312 ausgewählt, die im Anschluß auf 13 Seiten zu sehen sind. Durch Anklicken der Vorschau kommt man zu den ganzseitigen Fotos (1080 Pixel breit), hier kann man auch mit den Pfeilen weiterblättern. Die Fotos enstanden mit einer Sony A7R, den Brennweiten Zeiss FE16-35mm f/4, Zeiss FE24-70 f/4 und Sony G FE70-200 f/4. Kein Blitzlicht, allenfalls Taschenlampenlicht gewedelt auf den Vordergrund. Dafür wurden häufig mehrsekündige Langzeitbelichtungen mit den hervorragenden B+W ND-Filtern gemacht, besonders wenn Wasser als Motiv im Bild war. Die Entwicklung der RAW-Dateien erfolgte im aktuellen Adobe Lightroom 6.5.1.
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