Karpaten mit Landy 2016
Diese kurze Tour war ein Wiedersehen mit Freunden und gleichzeitig eine teils abenteuerliche Erprobungstour für unser 2012er Landrover-Womo, das wir durch Zufall im Sommer 2016 günstig gebraucht erwerben konnten. Der Innenraum ist klein, aber sehr überlegt ausgebaut, mit Herd, Doppelbett unter dem Klappdach, Heizung, Klima, wintertauglicher Vollisolation, Solarpaneelen (die beiden Bordakkus sind dadurch immer voll), Kühlschrank, Bordcomputer mit hochauflösendem Navi, Stauräumen und einem WC. Technisch ist der Landy am letzten Stand, hohes Rallyefahrwerk, verschiedene Reifensätze, Spurverbreiterung, Dieseltuning, Schnorchel u.v.a.m. Das war alles schon dran. Der moderne downsizing-common-rail-Turbodiesel hat zwar nur 2,2 Liter Hubraum (aus dem Ford Transit stammend), aber jede Menge Dampf von unten raus. Das Beste ist, dank nur 9 Liter/100km Verbauch kommt man bei gemütlicher Fahrt mit dem Zusatztank 1100 km weit - da kann nicht mal meine HPN mithalten. Und das ohne die ausserdem noch vorhandenen Kanisterhalter zu bestücken. Für meine Kopter habe ich Ladeeinrichtungen fest installiert. Ausserdem ist überall Riffelblech verlegt und über ein Fotoluke ist das Dach sicher von innen zu betreten - perfekt für Safaris. Die Höhe ist mit 2,45m gerade noch containertauglich.
Ich hoffe meine Epicondylitis ("Tennisellbogen"), die mich schon fast ein Jahr quält, heilt irgendwann doch noch mal ab, damit ich auch weiter Motorradtouren fahren kann. Den Landy kann ich mit dem Ellbogenproblem hingegen problemlos fahren.
Die Tour ging unter möglichster Vermeidung asphaltierter Strassen entlang des Karpatenbogens bis unmittelbar an die ukrainische Grenze. Da sah es schlimm aus, die wenigen Bären unter Artenschutz werden hier von "befreundeten" britischen Jägern geschossen, in Begleitung von hohen einheimischen Provinzpolitikern. Der fantastische Wald wird einfach radikal abgemäht mit schwerem Gerät, Holz bringt Geld. Einem kann übel werden, wenn man sieht, was hier mit der Natur passiert. Und das mitten in der EU. Machtmißbrauch und Korruption.
Danach besuchten wir noch Annas Heimatstadt, Hermannstadt, und das wunderschöne Schässburg. Ein Besuch in Brebu Nou in der Pension von Sergio (der leider nicht da war) und von Zaharias, wundervoll gastlich wie immer, rundeten die Tour ab.
Als Kamera hatte ich meine Sony A7R II dabei. Dazu als Optiken 10mm f/5.6 Voigtländer, das Zeiss Batis 18mm f/2.8, das Sony-Zeiss 24-70 f/4 sowie das Sony FE70-300mm f/4-5.6. Die leichte, geniale vollformatige Sony RX1R II wurde fast nur für Luftaufnahmen von meinem Eigenbau-Langflug-Faltkopter UL22/27 verwendet. In der c't Fotografie 6/2016, die Ende Oktober 2016 erschien und auch als PDF zu kaufen ist, habe ich einen langen Artikel zum Thema Fototechnik publiziert. Die Fotos wurden, wie üblich, in Adobe Lightroom entwickelt - in der derzeit aktuellen Version 6.6.1.
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