Possi's Süditalien/Sizilien-Tour

Kampanien - Kalabrien - Sizilien - Basilikata - Apulien

V 3.0.1 vom 20.04.97 - updated 16.09.04 ©1997


Reise Ostern 97. Wir sind am Abend noch von Passau über den Brenner gefahren, dann am nächsten Tag nach Rom, hier war Riesenrummel wegen Pabstmesse usw. Dann entlang der Amalfiküste, Pompeji, Kalabrien, Sizilien, Apulien, zurück durch die verschneiten Berge der Abruzzen nach Perugia und Siena. Es war nicht immer trocken, wir hatten aber auch warmes Wetter in Sizilien und Schneesturm am Ätna und auf den kalabrischen Bergen. Italien ist das Kulturland par excellence! Es lohnt sich wirklich, besonders aber ausserhalb der Reisesaison. Einen detaillierten Reisebericht habe ich in Motorrad-Abenteuer 3/2001 veröffentlicht. Artikel Download.

Je schlechter das Wetter daheim, desto einladender ist eine Reise nach Italien im Frühjahr oder Frühsommer, wenn die Überquerung der vielleicht noch tief verschneiten Alpen gelingt! Italien empfängt uns nach Schneesturm mit wunderbar warmen Wetter in Rom, das wir kurz durchstreifen, weil unser Ziel noch weiter im Süden liegt. Zwei Wochen haben wir uns dafür genommen, den rauhen, bei uns wenig bekannten Süden zu erkunden, der so garnicht in unsere Urlaubsklischees passt.

In Italien sollen sollen 60% aller kulturellen und kunsthistorischen Hinterlassenschaften stehen, und auch davon werden wir einige sehen. Neapel wirkt beim schnellen Durchqueren wenig attraktiv auf den Touristen, weshalb wir es rasch hinter uns lassen, den nahegelegenen "Haus-Vulkan" Vesuv kann man auf einer kurvenreichen Strasse befahren, die in einem teuren Parkplatz gipfelt. Der Ausblick enttäuscht. Der Vulkan hat vor knapp 2000 Jahren die blühende römische Stadt Pompeji mit seinem Ascheregen überrascht und begraben. Sie ist inzwischen freigelegt und bietet einen einmaligen Einblick in die Zivilisation in dieser Zeit. Der Erhaltungszustand ist einmalig, die Katastrophe hat das damalige Leben sozusagen eingefroren. Man sieht nicht nur Repräsentationsgebäude wie Tempel, Forum und Theater, sondern hat auch Einblick in den römischen Alltag mit Geschäften, Kneipen, Pensionen und öffentlichen Badeanstalten, Privathäusern, Küchen, Abwassersystemen, Fugängerwegen und den weltberühmten Wandmalerreien.

Es schliesst sich nun die Amalfiküste an, landschaftlich wunderschön und beliebtes Naherholungsgebiet der Neapolitaner, die hier Villen haben. Die sehr engen Strassen sind bevölkert von deutschen Nobelautos (mit italienischen Kennzeichen), Alfas und Ferraris, und alle sind gut drauf. Die Gärten sind liebevoll angelegt, Blütenpflanzen und Palmen wechseln sich ab, es duftet nach Flieder und Jasmin. Am Kap hat man abends einen eindrucksvollen Blick auf die sinkende Sonne hinter der gegenüberliegenden Insel Capri. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, es gibt sehr gute Lokale in dieser Gegend, oft für den gehobenen Geldbeutel.

Weiter südlich durchfährt man auf der Schnellstrasche rasch Salerno und das zugehörige Industriegebiet. Wir passieren Paestum (große dorische Tempelanlagen) und weites Weideland, wo Rinder gedeihen, deren Milch in den besten Mozzarella Italiens verwandelt wird. Die Küstenstrasse wird jetzt rasch einsamer, die Dörfer kleiner, hübscher und beschaulicher. Der einsetzende Regen läßt uns aber rasch weiter nach Süden weiterfahren. Sehr empfehlenswerte Küstenorte sind Maratea und Diamante, mit originellen Wandmalereien in den in dichten Gassen zusammengedrängten Häusern. In Diamante gibts direkt am Meer ein tolles Fischlokal, wo die maritimen Spezialitäten der Region aufgetischt werden, was man sich nicht entgehen lassen sollte.

Bei Paola verlassen wir die Küste, die kurvenreiche 107 überquert einen hohen, nebligen Bergriegel auf dem Weg nach Cosenza, der Haupstadt Kalabriens. Die Stadt ist nicht besonders gross und wirkt in Teilen arg renovierungsbedürftig, man merkt, es fehlt an Geld im Süden, verglichen mit dem reichen Norden Italiens. Wir setzen uns auf den belebten Marktplatz und beobachten das Treiben. Korbwaren werden verkauft und allerlei andere Güter des täglichen Bedarfs. Die Siesta ist lange, die Menschen ausgeglichen, gemütlich und kontaktfreudig. Irgend ein Onkel oder ein Schwager eines Barkeepers oder Tischnachbarn war früher in Deutschland und freut sich, seine Sprachkentnisse einzusetzen, um mit uns Kontakt zu haben. Woher, wohin, was los ist, wieviel PS das Motorrad hat und wie schwer. Achja, der Bruder hat auch noch eine alte Moto Guzzi im Keller. Es gibt immer Themen.

Östlich von Cosenza liegt auf einem hügeligem Hochplateau "La Sila", ein uraltes Waldgebiet mit mehreren Seen, diese Landschaft hat mich ein wenig an den Bayerischen Wald erinnert. Es gibt kaum Dörfer, und es ist sehr kalt. Wir fahren durch Schneematsch, gar nicht ungewöhnlich hier, und beschliessen daher, über den Bergrücken im Osten wieder an die Ostküste der "Stiefelspitze" zurückzukehren. Tropea ist ein bekannter Küstenort, sehenswert und mit guter touristische Infrastruktur. Er liegt spektakulär auf einem Felsen direkt über dem Strand, im Sonnenuntergang sieht man auf die genau gegenüber liegenden Liparischen Inseln (Stromboli, Vukano).

Nach Sizilien zu gelangen ist leicht, die Fähre von Villa San Giovanni nach Messina fährt mehrfach täglich und braucht nur eine knappe halbe Stunde. Sizilien hat als Provinz eine gewisse Eigenständigkeit, die Mentalität unterscheidet sich von den Festland-Süditalienern. Die ViaCard, die zur Bezahlung der Autobahnmaut am Festland diente, ist hier nutzlos und wird nicht mehr angenommen. Es empfiehlt sich, die industrialisierte Gegend um Messina mit ihrem hektischen Verkehr rasch zu verlassen. Unsere Route richtete sich nach Norden, an der Nordküste dann nach Westen. Die Küstenstrasse erweist sich jedoch hier als wenig attraktiv, so dass wir bei warmem Temperaturen (inzwischen 28 Grad) ins Inland in die Berge abbiegen, was uns herrliche, kurvenreiche Strecken beschert, in blühendem Ginster und abwechslungsreicher Landschaft. Besonders empfehlenswert ist die Strecke von Cefalu, einer an einen Felsen gebauten Küstenstadt (sehenswert) durch den Madonie-Park nach Caltavuturo. Skurrile Felsformationen, knorrige Bäume, sanfte Weiden wechseln einander ab. Wenn Frühling oder Frühsommer herrschen, ist die Flora opulent - im Sommer und Spätsommer aber ist die Landschaft graubraun und von der Hitze verbrannt. Kleine Sträßchen führen weiter durchs Inland nach Corleone, wo einst der mächtige Pate seine kleinen Mafiosi führte. Die Mafia ist inzwischen hier fast ausgestorben, erst kürzlich erklärte der Bürgermeister von Corleone, es solle jetzt ein Mafia-Museum errichtet werden, um der jungen Generation das Wissen um die Geschichte der Mafia zu erhalten. Vor noch 10 Jahren wäre er wahrscheinlich für diese Idee umgebracht worden - aber auch in Sizilien gibts moderne Zeiten, denn auch das organisierte Verbrechen ist in Zeiten des weltweiten "globalism" anders strukturiert.

Palermo ist die äusserst geschäftige Haupstadt Siziliens und man braucht gute Nerven, um den Berufsverkehr mit zahllosen Vehikeln aller Sorten (vor allem die Massen an Vesparollern, die alle gleichzeitig losstürmen) zu meistern. Rote Ampeln sind als Hinweis auf Querverkehr zu verstehen, Anhalten braucht man aber davor eigentlich nicht. Man hat ja eine laute Hupe, um auf sich aufmerksam zu machen. Für Motorradfahrer gegen Lastwagen jedoch kein empfehlenswertes, da wenig erfolgversprechendes Vorgehen. Man sollte dagegen zügig am Gas bleiben und versuchen, den Überblick zu behalten. Unmittelbar bei Palermo liegt Monreale, das man umbedingt besuchen sollte. Vor einem gewaltigem Kalksteinmassiv erhebt sich eine riesige Kathedrale mit über 6000 qm Goldmosaiken. Abermillionen von farbigen Steinen bilden in perfektem Erhaltungszustand das alte und neue Testament ab. Der Platz vor der Kirche ist voll belebtem Trubel, eine herrliche Rast. Es duftet nach Zitronenbäumen und nach Kaffee, die Zuckerverkäufer bieten ihre Waren an und es gibt auch jede Menge Kitschkram für die Gäste aus den Pilgerbussen.

Die Westküste Siziliens ist sehr herb und karg, die Fischerorte muten teils archaisch an. Marsala ist bekannt für seine Fischgerichte und guten Weine, Mazara ist eigentlich arabischen Ursprungs mit einem erhaltenem Kastell. Streckenweise kann man an der Küste Salzgewinnung sehen, in den Salinen lässt man Meerwasser eintrocken, bis das Salz als weisses Pulver in kleinen kegelförmigen Haufen zurückbleibt, die in der Sonne glitzern. Dazwischen finden sich historische Windmühlen, die einst zum Antrieb der Wasserpumpen der Salinenbecken dienten. Kornfelder, Weingärten und Olivenhaine wechseln sich ab, wir besichtigen die Ausgrabungen von Saliunte und Ericlea Minoa an der Südküste Siziliens, direkt an den Dünen des Meeres gelegen mit schönen alten Tempeln griechischen und minoischen Ursprungs.

Da uns schon im Norden das Inland fast besser gefallen hat als die belebte Küstenstrasse, verlassen wir bei Agrigento die Küste und durchqueren das Inland, vorallem um die Villa Romana del Casale zu besuchen. Ich erinnere mich noch an eine Abbildung in meinem Lateinlehrbuch vor gut 25 Jahren, wo vier sehr luftig bekleidete hübsche junge Mädchen auf einem Mosaik dargestellt waren (heute würde man sagen, die Mädchen hatten Bikinis an). Dieses und unzählige andere tolle Mosaiken aus dem Leben der Römer kann (und sollte man auch) man in besagter Villa nahe Piazza Armerina live besichtigen. Nun wollten wir natürlich noch Europas höchsten Vulkan besuchen, den Ätna, der ja in unregelmäßigen Abständen in den letzten Jahrzehnten immer mal wieder aktiv war. Wir schaffen es noch bis Adrano an der Südostflanke, bevor die Nacht hereinbricht. Ein eher schäbiges Hotel mit hohen Fenstern und Blick auf die den Berg verhüllende Nebelwolke nimmt uns auf. Abends gibts die geschmackvollen Pilzgerichte der Region. Als ich am nächsten Morgen zum Fenster hinausschaue, traue ich meinen Augen nicht - geschlossene Schneedecke rundherum! Meine altgediente BMW springt nicht an, die Kälte hat der Batterie zugesetzt. Mit Hilfe eines Obstlasters improvisieren wir eine Starthilfe, und nach einigen Muckern kommt endlich der Motor. Die Fahrt in dem Schneematsch ist kein Vergnügen, zumal die Strasse teilweise noch bergauf geht, es bei Temperaturen um null Grad nieselt und es stellenweise sehr neblig ist. Erst an der Nordflanke des Ätna bricht plötzlich die Sonne durch die dichte Wolkendecke. Wir schaffen eine Dreiviertelumrundung des Ätna und sehen die skurrilen schwarzen Lavaströme unter Schnee, der Gipfel bleibt jedoch in der Wolke. An eine Befahrung der Hochstrasse (Rif. Sapienza) ist um diese Jahreszeit dieses Mal offenbar nicht zu denken. Daher fahren wir ab nach Taormina, bekanntes uraltes Städchen griechischen Ursprungs und heute touristisches Aushängeschild Siziliens. Der Blick aufs Meer und die Lage sind in der Tat atemberaubend.

Zurück am Festland wird die Stiefelspitze umrundet - und eigentlich war eine Fahrt auf der Kammstrasse der steilen kalabrischen Berge vorgesehen (Gambarie, Taurianova), die jedoch wetterbedingt ausfällt. Wir bleiben zunächst an der Küstenstrasse. Bei Katanzaro machen wir erneut einen Schlenker in das Sila-Berggebiet, stossen erneut auf Schneematsch und fahren daher Richtung Ostküste nach Norden. Bemerkenswert in dieser Gegend ist der fantastische Schinken und die guten Oliven, wobei mir die Sorte, die leicht nach Pfeffer schmeckt, besonders zusagt. Diese Leckkereien gibts auch im Supermarkt, wir nehmen uns einen Reiseproviant mit.

Im Norden schliesst sich die Basilikata an, eine sehr dünn besidelte Provinz Italiens, fernab der Hauptrouten und touristisch so ziemlich unentdeckt. Die Gegend ist hügelig bis leicht bergig, überzogen von blühenden Wiesen, Olivenhainen und Kiefernwäldern, durch die sich flickenreiche, kurvige Strässchen hangeln. Sehenswert ist Matera, gelegen in einer Tuffsteinschlucht, wo die Bewohner unzählige Höhlen in die Schluchtwände geschlagen haben. Praktisch die ganze alte Stadt ist unterirdisch, einschliesslich der Kirchen. Die Wohnungen sind so das ganze Jahr über angenehm kühl.

Ein kleiner Schlenker über Apulien (den ganzen Stiefelabsatz auszufahren fehlte uns leider die Zeit) in die "Regio Trulli", flankiert von den Hauptorten Alberobello, Martina und Fasano bietet ein wahrhaft pittoreskes Bild: alle Häuser sind traditionell rund aus Naturstein gebaut und haben einen kegelförmiges Dach. Ein Bauernhof etwa besteht aus mehreren solchen "Trulli", ein bis zwei als Wohnhaus, weitere als Garage für den Traktor und als Stallungen. Die Menschen, die hier leben, sind unheimlich gesprächig, offen und zeigen stolz ihr Haus. Der Ortskern von Alberobello ist geschützt und darf nicht "verbaut" werden. Auf dem Rückweg nach Norden sollte man noch das Castel del Monte besichtigen, eine karge achteckige Burg ("Krone Apuliens" genannt), gleich einem Kristall auf einer Anhöhe gelegen. Friedrich II ließ sie bauen, ein ungewöhnliches architektonisches Einzelstück des Spätmittelalters. Jeder Stein, jedes Kapitell, jede Randbegrenzung dieses Baus stellt, einen Schneekristall ähnelnd, eine Variation des Grundmusters dar.

Für die Rückfahrt bietet sich der Weg durch die Täler der Abruzzen an, L'Aquila, Perugia und Siena liegen am Heimweg, und sind, so die Zeit reicht, unbedingt eine Besichtigung wert. Italien ist immer eine Reise wert, es ist voller lebensfroher Menschen, voll von Kunst und Kultur und bietet nicht zuletzt fantastische Motorradstrecken und Landschaften.


Reisezeit, Anreise und Formalitäten: Italien ist in jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Für den Motorradfahrer besonders empfehlenswert für den Süden ist März bis Juni. Später im Jahr ist es sehr heiss, die Landschaft sieht vertrocknet aus. Nicht vergessen werden darf, das es in Süditalien richtige Berge gibt und ein Teil der Strecken weit über 1500m Höhe verläuft, es also durchaus kühl bis kalt werden kann. Die grüne Jahreszeit bringt es auch mit sich, das es immer wieder mal regnet, wie bei uns im Frühsommer eben auch. Die Anreise aus Norddeutschland ist auch mit dem Autozug nach Bozen möglich (Infos bei http://www.autozug.de/), was von Süddeutschland wenig sinnvoll erscheint. Leider wurde der Zielbahnhof Neapel von der DB AG wieder gestrichen. Ansonsten überquert man den Brenner auf der Straße und schafft von Bayern aus in einem Tag auf der Autobahn leicht, Rom zu erreichen. Die Autobahngebühren für Motorräder sind relativ hoch, die Benzinpreise etwa identisch zu unseren. Die ital. Lira gibt es nur noch dieses Jahr, dann gilt ja überall der Euro. Der Umtauschkurs ist seit Jahren fixiert auf etwa 1:1000. Personalausweis, Fahrzeugschein, grüner Versicherungskarte und nat. Führerschein sind mitführen.

Motorrad, Sprit und Sicherheit: Wir - meine Sozia und ich - haben der Bequemlichkeit wegen meine alte BMW mit gut 200.000 km genommen, die bis auf die leere Batterie ein guter Tourenpartner war. Für die sehr flickenreichen, kurvigen, gelegentlich sogar schottrigen Wege Süditaliens abseits der Hauptstrassen ist ein gut gefedertes Tourenmotorrad oder eine strassenbereifte Enduro optimal, echte Einschränkungen gibt es aber natürlich nicht. Fast alle Tankstellen nehmen Kreditkarten. Das Tankstellennetz in Italien ist veraltet, die Öffnungszeiten vor allem in der Provinz stark eingeschränkt, die Tankautomaten funktionieren oft nicht. Fast immer ist Eurosuper bleifrei verfügbar. Das Motorrad sollte bei Übernachtungen immer unter Verschluss, wenigstens hinters Gartentor. In Großstädten (wie bei uns auch) Sichtkontakt halten, bewachte Parkplätze verwenden oder wenigstens mit einer Kette an Verkehrschildern usw. sichern (das verhindert den beliebten raschen "Pickup-Klau" des abgesperrten Krads). Geld in den Innentaschen der Jacken tragen, Kamera wegpacken oder umhängen und festhalten. Wie überall auf der Welt greifen Diebe dann bei anderen Touristen zu. Auf dem Land gibt sowieso keine Probleme.

Unterkunft und Verpflegung: Hotels und Pensionen aller Preisklassen sind reichlich vorhanden. Preise sind ähnlich wie bei uns, das Essen ist in den Touristenorten etwas teurer als bei uns, das Übernachten eher etwas günstiger. Vorsicht in der Ferienzeit der Italiener (Juli und August): dann ist alles voll und es kann schwierig werden, was zu finden. Wir hatten auch unser Minizelt dabei, aber nur dreimal verwendet. Campingplätze sind eher selten und wenig einladend, und wild Zelten erfordert etwas Umsicht, um niemanden zu stören. Essen und Trinken in Italien ist wie im Schlaraffenland - es gibt alles, was das Herz begehrt, und für den, der sich damit nicht so auskennt, gibts immer noch Pizza und Spagetti...

Literatur und Karten: Einschlägige Reiseführer gibts so viele, dass die Aufzählung hier sicher den Rahmen sprengen würde. Zu jedem Thema: Reisen allgemein, Kultur, Kunst, Architektur, Antike, routenorientiert und ortsorientiert. Empfehlenswert sind die Führer aus der APA-Reihe, Dumont richtig reisen und die (für Mitglieder) kostenlosen Reiseplanungskarten des ADAC, die die Sehenswürdiggkeiten auf der Rückseite nach Nummern gleich beschreiben, ideal zum Routenplanen per Leuchtmarker. Als Detailkarte am besten sind die Generalkarten 1:200 000 aus dem Marco Polo Verlag oder etwas übersichtlicher die bewährten, und immer aktuellen Michelinkarten 1:400 000 aus Frankreich, im Buchhandel auch bei uns erhältlich.

Fotografie: Als Fotoenthusiast nimmt dieses Thema auf allen meinen Reisen auch seinen Platz ein. Für Italien habe ich mit meiner 20 Jahre alten 35mm SLR Kamera fotografiert, mit den Festbrennweiten 20, 35, 50, 85 und 200 mm. Als Film kam der Fuji Velvia mit 50 ASA und der Provia mit 400 ASA für Innenräume und bedecktes Wetter zum Einsatz, siehe auch meine Fotoseite.


Hier kommen jetzt noch 72 Bilder, auf drei Unterseiten verteilt (Anklicken des Bildes führt zur großen Version).


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